Japanischer vs. chinesischer Matcha: Bestimmt die Herkunft noch immer die Qualität?
Viele Jahre lang wurde Matcha nach einer sehr einfachen Regel beurteilt: Japanischer Matcha galt als hochwertig, während chinesischer Matcha als günstigere und qualitativ minderwertigere Alternative angesehen wurde.
Doch der Matcha-Markt verändert sich.
Die besten chinesischen Matcha-Produzenten investieren in bessere Teekultivare, Beschattungsmethoden, Dämpfung, Vermahlung, Kühllagerung und Qualitätskontrollen. Gleichzeitig hat die weltweit stark steigende Nachfrage den Druck auf das Angebot und die Preise von japanischem Matcha deutlich erhöht.
Dadurch ist der Vergleich heute wesentlich interessanter, als einfach nur zu fragen, welches Land den „besseren“ Matcha produziert.
Heute sind vielmehr diese Fragen entscheidend:
Wie wurde der Tee angebaut? Wann wurde er geerntet? Wie wurde er verarbeitet? Wie schmeckt er? Wurde er unabhängig getestet? Und rechtfertigt die Qualität den Preis?